Costa Rica - Zwischen Regenwald und Traumstränden

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Mit dem Allradfahrzeug durch Costa Rica

Von Johannes Baumgart

 

Eingebettet zwischen Karibischem Meer und dem wilden Pazifik liegt Costa Rica. Das Naturparadies mit seinen tropischen Regenwäldern, vielfältigen Vegetation und traumhaften Stränden zieht mittlerweile immer mehr Touristen aus Europa an. Begleite uns auf einem Roadtrip durch das mittelamerikanische Land mit seinen gerade einmal 4,7 Millionen Einwohnern. Wir geben dir die besten Reisetipps für Costa Rica. 


In diesem Artikel findest du:


Vor der Reise nach Costa Rica

TOP-FACTS COSTA RICA

  • Kontinent: Amerika
  • Währung: Costa-Rica-Colón
  • Einwohnerzahl:  4.857.000
  • Fläche: 51.100 Quadratkilometer
  • Zeitverschiebung: - 8 Stunden


Für die Reise nach Costa Rica benötigst du kein Visum. Als Deutscher Staatsangehöriger darf man zu touristischen Zwecken 90 Tage im Land bleiben. Zum Laden deiner technischen Geräte benötigst du einen Steckdosenadapter. Für das mittelamerikanische Land brauchst du, abgesehen von den Standard-Impfungen, keine weiteren Impfungen. Die Zeitverschiebung von Deutschland beträgt minus acht Stunden.

Anreise nach Costa Rica

Der größte Flughafen in Costa Rica ist der Juan Santamaría International Airport in der Hauptstadt San José. Fast alle ausländischen Touristen, die auf dem Luftweg nach Costa Rica einreisen, landen an diesem Flughafen (mit kostenlosem WLAN). Von Deutschland aus gibt es keine Direktflüge nach Costa Rica. Meistens muss man in den USA umsteigen, um nach San José weiter zu reisen. Im Ankunftsbereich hat man die Möglichkeit, Geld zu wechseln oder direkt am Automaten abzuheben. Man sollte allerdings den Taschenrechner des Handys nutzen, da 1 Euro rund 650 Costa Rica Colones entspricht und es somit schnell unübersichtlich wird.

San José FLughafen, Airport, Costa Rica
Am Flughafen von San José

Costa Rica eignet sich hervorragend für eine Rundreise mit einem Mietwagen. Alle großen Mietwagenanbieter (Europcar, Avis, Budget, Alamo...) sind in Costa Rica vertreten. In der Regel reicht der Europäische Führerschein. Deinen Mietwagen solltest du auf jeden Fall vor Reiseantritt reservieren und unbedingt den gedruckten Voucher mitnehmen. Die Hauptstraßen sind meist gut ausgebaut, jedoch sind einige Nebenstraßen unasphaltiert und eher Schotterpisten als Straßen. Daher ist es ratsam, gerade wenn man in Richtung Nebelwald (Monteverde, La Fortuna...) unterwegs ist, ein allradgetriebenes Auto zu buchen. Tipp: Bei manchen Mietwagenanbietern kann man sich für die Zeit in Costa Rica einen mobilen WLAN-Hotspot für wenige Euro ausleihen. So hat man unterwegs immer mobiles Internet und kann auch beispielsweise sein Handy als Navigationsgerät (z.B. mit Google Maps oder Waze) nutzen.

Sehenswertes in Costa Rica

Über die Panamericana nach La Fortuna

Panamericana, Pan American Highway, San Jose, Costa Rica
Fahrt auf der Panamericana

Costa Rica ist mit einer Fläche von zirka 55.000 Quadratkilometer gerade einmal so groß wie Niedersachsen. Durch seine unglaubliche Vielfalt und Abwechslung bietet sich Costa Rica jedoch für einen Roadtrip geradezu an. Die Straßen sind, bis auf einige Ausnahmen, gut ausgebaut und der Verkehr überschaubar und sicher.

Los geht die Reise in San José, der Hauptstadt von Costa Rica. Von hier aus führt dich die Route auf der legendären Panamericana in Richtung Westen. Die Panamericana, die vom Norden Alaskas bin hinunter nach Feuerland führt, ist ist neben der Route 66 eine der legendären Straßen des Kontinents.
Vorbei an Straßenhändlern, die entlang der Route vor allem Obst und Snacks anbieten geht die Fahrt durch die hügelige Landschaft Costa Ricas. Erstes Ziel ist La Fortuna im Norden des Landes. In erster Linie ist der kleine Ort Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Arenal, den aktivsten Vulkan Costa Ricas. Am Fuße des Vulkans liegt das Hotel Campo Verde. Eingebettet in die grüne Landschaft kann man hier als Besucher mit spektakulärem Blick auf den Vulkan übernachten. Zudem beginnt direkt hinter der Anlage ein Wanderweg durch den Regenwald, auf dem einen die Flora und Fauna des Dschungels näher gebracht wird. Der letzte große Ausbruch des Vulkans im Jahr 1986, der 87 Menschen das Leben kostete und die beiden Dörfer Pueblo Nuevo und Tabacon vollständig dem Erdboden gleich machte, liegt zwar schon 50 Jahre zurück, dennoch gab es auch in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Eruptionen, die beispielsweise im Jahre 2010 so heftig waren, dass der komplette Nationalpark evakuiert werden musste.

Der Vulkan Arenal

Vulkan Arenal, Costa Rica, La Fortuna
Blick auf den Vulkan Arena

Trotz oder gerade wegen dieser allgegenwärtigen Naturgewalt zieht der Nationalpark rund um den Arenal jedes Jahr tausende Touristen an. Bei Wanderungen, egal ob geführt in einer Gruppe oder auf eigene Faust, kann man das Gebiet rund um den Vulkan erkunden und spektakuläre Blicke auf den 1670 Meter Hohen Krater erhaschen. Durch die vulkanische Aktivität in der Region gibt es auch zahlreiche heiße Quellen in La Fortuna und Umgebung. Nach einer ausgiebigen Wanderung bietet es sich geradezu an, den Tag beispielsweise in den Ecotermales La Fortuna zu verbringen. Durch mehrere Becken (mit unterschiedlichen Temperaturen) fließt das durch Erdwärme erhitze Wasser. Wo man hinschaut sieht man die üppige Vegetation dieser Region. Mit etwas Glück entdeckt man sogar ein Faultier, das seinem Namen alle Ehre macht und von den Baumwipfeln auf die badenden Besucher herabblickt. Untermalt wird das Erlebnis durch die Geräusche des Regenwalds mit seinen tausend Stimmen.

Heiße Therme und wilde Wasserfälle

Kuh, Kühe, Costa Rica,
Ein Paradies für Kühe

Man sollte vorher telefonisch oder über die Website reservieren, da immer nur eine limitierte Anzahl an Personen Zutritt zur Anlage erhält. Zudem kann man auch direkt in den Ecotermales zu Abend essen. Ein perfekter und entspannter Ausklang eines Tages in La Fortuna.

Doch La Fortuna hat noch mehr zu bieten als nur den Arenal und  die heißen Quellen. Knapp vier Kilometer südlich des kleinen Ortes findet man den La Fortuna Wasserfall. Gespeist vom Arenal Fluss, der sich seinen Weg durch den gleichnamigen Nationalpark bahnt, um dann 75 Meter spektakulär eine Klippe hinab zu stürzen. Für 15 US Dollar Eintritt (Preise in Costa Rica sind auch meistens in US Dollar angegeben und neben dem Colon wird der Dollar auch fast überall als Zahlungsmittel akzeptiert) hat man die Möglichkeit, den Wasserfall zu besuchen und sogar in den Basins und kleineren Stromschnellen unterhalb des Wasserfalls ein Bad zu nehmen.

Monteverde - der Nebelwald

Cala Lodge, Monteverde, Costa Rica
Cala Lodge in Monteverde

Das nächste Ziel unserer Reise ist Monteverde im Nebelwald Costa Ricas. Die Fahrt führt uns rund um den Arenal-See am Fuße des gleichnamigen Vulkans. Der Stausee wurde erst in den 1970er Jahren künstlich geschaffen und dient in erster Linie zur Energiegewinnung (mehr als die Hälfte der benötigten Energie in Costa Rica wird durch das Wasserkraftwerk des Stausees gewonnen). Zudem ist der See ein Paradies für Angler und Windsurfer. Entlang der Bundesstraße 142, die entlang des Sees verläuft, gibt es immer wieder Aussichtspunkte und kleine Restaurants und Stände, an denen man sich unterwegs stärken kann. Man sollte die Strecke (der See ist an seiner längsten Stelle 30 Kilometer lang) jedoch nicht unterschätzen, da man auf der sehr kurvigen Straße deutlich mehr Kilometer zurücklegt und teilweise nur langsam voran kommt. In Tilarán verlässt man die gut ausgebaute Bundesstraße und biegt in Richtung Monteverde ab. Zunächst bahnt man sich den Weg über eine gut asphaltierte Straße, nur um einige Kilometer später festzustellen, dass der Straßenbelag schlagartig verschwindet und die Straße sich in eine staubige Schotterpiste mit Schlaglöchern und Steinen so groß wie Fußbällen verwandelt. Kein Wunder also, dass das Navigationsgerät für die letzten 50 Kilometer mehr als zwei Stunden vorhersagt, wobei man tatsächlich noch länger braucht, da auch langsame Trucks auf der Straße unterwegs sind. Hier macht sich erstmals der allradgetriebene Geländewagen bezahlt. Die Steigungen sind teilweise so extrem, dass man tatsächlich auf den 4x4 Antrieb angewiesen ist und nur mit Mühe und im ersten Gang manche Streckenabschnitte überwinden kann.

Das Curi Cancha Naturreservat

Schlange, Curi Cancha, Monteverde, Costa Rica
Bewohner des Curi Cancha National Preserve

Durchgerüttelt und durchgeschüttelt in Monteverde angekommen wird man jedoch für die anstrengenden und staubige Anfahrt entschädigt. Die Natur ist überwältigend und der kleine Ort bietet seinen Besuchern einiges. Übernachten kann man am besten mitten in der Natur in der Cala Lodge. Die Zimmer im oberen Stockwerk der kleinen Hütten haben neben dem Bett ein wunderbares Panoramafenster, sodass man morgens nach dem Aufwachen direkt in den Regenwald blickt. In der nähe gibt es ein paar Restaurants, sodass man auch abends nicht hungern muss. Es lohnt sich auf jeden Fall mindestens zwei bis drei Tage in Monteverde zu verbringen. Um die Natur kennen zu lernen sollte man auf jeden Fall eine geführte Tour durch eines der Naturreservate machen. Nur mit einem ortskundigen Führer sieht man die ganze Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt der Nebelwald-Region und bekommt zudem spannende Infos zu den verschiedenen Urwaldbewohnern. Die Gebrüder Fuentes beispielsweise bieten solche geführten Touren im Curi Cancha Wildlife Preserve an. Mit etwas Glück sieht man auf der rund fünfstündigen Tour Pizote (Nasenbär), Schlangen, Kolibiris und auch einen Tucan, den Vogel mit dem bunten Schnabel. Man sollte auf jeden Fall eine Regenjacke mitnehmen, da es in dieser Region Costa Ricas immer mal wieder regnen kann.

Kaffeetour bei El Trapiche

Kaffee-Tour El Trapiche, Monteverde, Costa Rica
Kaffee-Tour bei El Trapiche in Monteverde

Monteverde ist auch bekannt für seinen Kaffeeanbau. In der hügeligen und feuchten Landschaft wächst ausschließlich der hochwertige Arabica Kaffee. Bei verschiedenen Anbietern kann man auf geführten Touren einen Einblick in die Kaffeeherstellung bekommen. So kann man den Weg der Kaffeebohne von der Pflanze über die Röstung bis hin zum fertigen, heiß dampfenden Kaffee verfolgen. Bei El Trapiche bekommt man so einen guten Einblick und erfährt auf der Tour nicht nur allerhand interessantes über Kaffee sondern auch über die Schokoladenherstellung und die Nutzung des Zuckerrohrs (ja, man bekommt auch einen kleinen Schluck Zuckerrohrschnaps). Am Ende hat man in einem kleinen Laden noch die Möglichkeit, den Kaffee abgepackt zu kaufen. Das optimale Mitbringsel für die Lieben zu Hause. Den Abend kann man im Treehouse Monteverde, einem Café im Baumhausstil, bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

Zip-Line im Selvatura Park

Baumwipfelpad Sevatura Park, Monteverde, Costa Rica
Baumwipfelpad im Sevatura Park

Wer auf Action und Adrenalin steht, der ist im Selvatura Park Monteverde genau richtig. Hier erlebt man die perfekte Kombination aus Natur und Abenteuer. Der Park besteht aus einem Baumwipfelpfad, bei dem man über mehr als ein Dutzend Brücken geht und somit eine ganz neue Perspektive auf den tropischen Regenwald bekommt. Von hoch Oben hat man die Möglichkeit, die Tier- und Pflanzenwelt in Ruhe zu bestaunen und die Aussicht zu genießen. Nach dem eher gemächlichen Rundgang steht der rasantere Teil des Parks an. Ausgestattet mit einem Helm und einer Klettergeschirr wird man mit dem Bus zu einer höher gelegenen Stelle im Nebelwald gefahren. Dort beginnt das spektakuläre Abenteuer. Mit einem Karabinerhaken wird man vom freundlichen Personal in ein Stahlseil eingehakt und saust daran in die Tiefe. Die Strecken, die man so hoch oben zurücklegt, sind unterschiedlich lang und immer wieder von Plattformen unterbrochen. Insgesamt rutscht man so 15 Teilabschnitte hinab. Der längste Abschnitt ist über einen Kilometer lang und man rast, nur an einem dünnen Stahlseil hängend, mit rasantem Tempo 200 Meter über dem Erdboden durch die Baumkronen der Urwaldriesen. Sicherlich die spektakulärste und abenteuerlichste Art, dem Regenwald seine Geheimnisse zu entlocken. Wer gegen Ende noch genug Mut und Kondition übrig hat, kann als krönenden Abschluss noch den "Tarzan Swing" machen. Hier springt man, eingehakt an einem langen Seil, von einer zirka fünf Meter hohen Plattform und schwingt wie Tarzan, der Namensgeber dieser Aktivität, nur knapp über dem Boden hin uns her.

Die Pazifikküste

Krokodil am Fluss Tarcoles, Costa Rica
Krokodil am Fluss Tarcoles

Nach dem Nervenkitzel in Monteverde sehnt man sich geradezu nach Strand und Meer. Wir verlassen den Nebelwald und machen uns auf den Weg zur Pazifikküste Costa Ricas. Wieder muss man einige Kilometer über eine staubige Schotterpiste fahren, wieder hofft man inständig, dass die Reifen den Strapazen gewachsen sind und man nicht selbst mit einem Platten liegen bleibt, wie so viele andere Autos am Straßenrand. Nach ungefähr 20 Kilometern Schütteln und Rütteln erreicht man wieder befestigte Straßen und es fühlt sich an, als würde man mitsamt seinem fahrbaren Untersatz geradezu über den Asphalt schweben. Über Jáco und Quepos geht es immer entlang der Pazifikküste in Richtung Süden. Wenige Kilometer vor Jáco überquert man den Fluss Tarcoles. Hier lohnt sich ein kurzer Stopp, denn von der Brücke aus hat man einen tollen Blick auf die teilweise vier Meter langen freilebenden Krokodile, die hier zu Hause sind.

Manuel Antonio Nationalpark

Playa Espadilla, Manuel Antonio, Costa Rica
Playa Espadilla in Manuel Antonio

Weiter geht es der Küste entlang in Richtung Süden, nach Manuel Antonio. Der gleichnamige Nationalpark (Eintritt 10 US Dollar) ist der kleinste Costa Ricas, dafür einer der Artenreichsten. Hier findet man Kapuzineraffen, Gürteltiere und riesige Leguane. Doch der Manuel Antonio Nationalpark glänzt nicht nur mit seiner Artenvielfalt sondern auch mit seinen tollen Stränden. Playa Espadilla, Playa Blanca und Playa Puerto Escondido sind die schönsten und vor allem naturbelassensten in ganz Costa Rica. Wer möchte, kann auch mit einem Guide den Park, der montags geschlossen hat, erkunden. Außerhalb des Nationalparks liegt der nördliche Teil des Playa Espadilla. Hier ist der Eintritt kostenlos und der Strand ist nicht weniger spektakulär als der südliche Teil innerhalb des Nationalparks. Aufgrund der fliegenden Händler, die Wahlweise gegrillte Hühnchenspieße, gekühlte Kokosnüsse und leckeres Eis verkaufen, kommt man sich hier wie im Schlaraffenland. Man muss nur die Hand heben, ein paar Colones zücken und schon wird man mit leckerem Essen und Trinken versorgt.

El Avion, Restaurant, Manuel Antonio, Costa Rica
El Avion in Manuel Antonio

Nach einem langen Tag am Strand oder im Nationalpark kann man den Abend im Restaurant El Avion ausklingen lassen. Ein ausgedientes Frachtflugzeug wurde hier zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut. Von der Terrasse hat man einen spektakulären Blick bis hinunter zum Meer. Gerade zum Sonnenuntergang wird die Landschaft in ein tiefrotes Licht getaucht, bevor die Dunkelheit die Tiere der Nacht zum Leben erweckt und der Mond das Meer dunkel glitzern lässt.

 

Essen und Trinken in Costa Rica

Mini-Tortillas mit Reis und Bohnen, COsta Rica, Essen, typisch, Gericht
Mini-Tortillas mit Reis und Bohnen

Die Küche Costa Ricas ist nicht besonders aufwändig sondern eher bodenständig und schnörkellos. Das Nationalgericht ist Gallo Pinto. Die Kombination aus Reis und schwarzen Bohnen. Die Ticos, wie die Einwohner Cost Ricas genannt werden, starten bereits ihren Tag mit ihrem Nationalgericht. Dazu gibt es ein wenig Käse, Rühreier und Kochbananen. Zum Abendessen gibt es häufig Hühnchenfleisch oder auch Carne Asada, gegrillte Rinderstreifen. Natürlich darf auch hier Gallo Pinto nicht fehlen. Neben der klassischen Küche Costa Ricas findet man, gerade in den Orten, in denen sich mehr Besucher aufhalten, mittlerweile auch internationale Restaurants. So bekommt man bei einer Reise durch Costa Rica auch ein gutes Steak oder eine leckere Pizza.

So einfach die einheimische Küche auch ist, so bunt und vielfältig sind die Früchte in Costa Rica. Beinahe an jeder Straßenecke hat man die Möglichkeit, bei kleinen Ständen oder fliegenden Händlern frischen Obst zu kaufen. Gerade Bananen, Mangos oder Papayas findet man sonst nirgends frischer und schmackhafter.
Durstlöscher Nummer eins in Costa Rica ist die Kokosnuss. Ob auf der Straße oder am Strand, überall kann man die gekühlten Früchte kaufen und mit einem Strohhalm das leckere Kokoswasser trinken. Gerade bei heißen Temperaturen eine absolute Erfrischung und deutliche nährstoffreicher und bekömmlicher als ein Softdrink. Auch die einheimischen Biersorten (Imperial, Pilsen und Bavaria) sind landesweit beliebt und werden gerne zum Essen getrunken.

Land und Leute

Natur, Vogel, Costa Rica
Naturparadies Costa Rica

Eingebettet zwischen Panama im Süden und Nicaragua im Norden hat sich Costa Rica in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel gemausert. Mittlerweile besuchen knapp zwei Millionen Touristen, vor allem aus den USA, das mittelamerikanische Land. Die Tendenz ist weiter steigend. Die Landschaft ist abwechslungsreich und faszinierend. Gerade die ursprünglichen Nationalparks und die wunderschönen Strände machen Costa Rica so einzigartig. Auch ist es die Lebensfreunde und die Gastfreundschaft der Menschen, die einen Besuch in Costa Rica unvergesslich machen. Man kann nur hoffen, dass das Land seinem Stil treu bleibt und der Schutz der Natur über den Profit durch Tourismus stellt. Gerade die Ursprünglichkeit und die natürliche Schönheit ist der Besuchermagnet des Landes. Zu viele Touristen gehen immer auch zu Lasten der Natur. Die Einzigartigkeit zu bewahren und trotzdem den Besuchern zugänglich zu machen wir eine der größten Herausforderungen für das kleine Land in den nächsten Jahren.

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DIE WICHTIGSTEN LINKS:

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El Trapiche - Kaffeetour in Monteverde

Selvatura Park - Adrenalin und Natur


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